... ålle! Strophen „Hoamat-Land”
1. Hoamatland, Hoamatland!
Haun dih so gern
Wiar a Kinderl sein Muader,
A Hünderl sein' Herrn.
2. Durih's Tål bin i glaffn,
A'fn Hechl bin ih glegn
Und dein Sunn hat mi trickert,
Wann mih gnetzt håt dein Regn.
3. Dein’ Hitz is net zgrimmi,
Net z’groaß is dein Frost,
Ünser Traubn hoaßt Hopfn,
Ünsern Wein nennt ma Most.
4. Und zun Bier und zun Most
Schmeckt a kräftige Kost
Und die wåchst ålle Jahr,
Mit der Noat håt's koan Gfåhr.
5. Deine Bam, deine Staudna
Sand groaß word'n mit mir
Und sie blüahn schön und trågn
Und sågn: „Måch's åls wia mir!"
6. Aum schönern måcht's Bacherl,
Låss allweil tål-å,
Åber's Herz, von wo's auerrinnt,
's Herz låsst's då.
7. Und ih und die Båchquelln
San Veder und Moahm.
Treibt's mih woderwill umha,
Mein Herz is dahoam.
8. Dahoam is dahoam,
Wannst net fort muaßt, so bleib;
Denn d'Hoamat is ehnter
Der zweit’ Muaderleib.
Originaltext
„Hoamatg’sang”
Die erste, zweite u. achte
Strophe dieses Gedichts
sind die offizielle Hymne
des Landes Oberösterreich,
„Hoamatland” genannt. Franz Stelzhamer
* 29. 11. 1802 in Piesenham
+ 14. 7. 1874 in Henndorf
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