Eine Mosthauptstadt ist ...
St. Marienkirchen an der Polsenz. Punkt.
Aber die darf sich nicht einfach so zu einer erheben, die hat
Entsprechendes vorzuweisen! Sa’ Marein, wie man’s
liebevoll abkürzt, tut das - als emsige Kapitale von Förderung
und Ausbau unserer herrlichen oö. Landessäure - und
das seit Jahrzehnten: Der Weiße
Sonntag (erster Sonntag
nach Ostern) ist seit 1949 die entscheidende Mostkost und ein
Fest für tausende Mostverehrer. Ein
Mostmuseum wie das
von Sa’ Marein besitzt sonst auch kein Ort und ein Obstbaulehrgarten ist selbstverständlich. Die Regentschaft im Mostland
muss man allerdings teilen. Der ebenso mostbesessene Nachbar,
die Gemeinde Scharten, steht der „Hauptstadt” um
nichts nach, will sagen: zur Mostkost kommen dorthin
noch ein paar hundert Leute mehr.
Das mag am enthusiastischen Schartener Mostob(st)mann Herrn
Beißl liegen, an den Obstlehrgängen und der
Rekultivierung der Streuobstflächen, an der Kirschblütenwanderung
oder aber an den berauschenden Weitblicken bis tief ins
Mühlviertel, bis tief in die Alpen, die man von den
Anhöhen des Obst-Hügel-Landes rund um den Mostnabel
der Welt hat!
Info: St. Marienkirchen,
Tel. 0 72 49/4 71 12; Scharten, Tel. 0 72 72/53 22 
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