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Was ein echter Innviertler
ist, der wird seine bayrischen Wurzeln nicht verbergen,
aber auch wissen, dass das Innviertler Naturell das rechte
Tüpfelchen auf dem i Oberösterreichs ist. Vor etwa 200
Jahren kam das Land zwischen Inn und Hausruck zu Österreich,
Anlass genug, die heute gültigen vier Viertel neu in
die Landkarte einzutragen. Neu war für das Innviertel
auch die Mostkultur. Mit zähem Fleiß machten sich also
die Biertippler daran aus ihrem Land eine blühende Streuobstwiese
zu gestalten.
Das jüngste Viertel des Mostreichs
Franz Stelzhamer, selbst gebürtiger Innviertler aus Piesenham, ist es mit zu
verdanken, dass die Mostkultur auch hier ihren Aufstieg erlebte. Als leidenschaftlicher
Mosttrinker fanden seine Oden an "Hoanzl und Most" in vielen Gedichten (und Innviertler
Köpfen) Eingang. Nicht umsonst schmückt unsere Landessäure auch zwei Strophen
der oberösterreichischen Landshymne - verfasst von einem Dichter, der bei seiner
Geburt noch ein Bayer war! Die Innviertler Mostbauern sind die großen Aufholer
beim Ausbau der Mostobstkultur. Lassen Sie sich von der vergleichsweise kleinen
Anzahl ausgewählter Mostschänken nicht täuschen! Tatkräftige Obstbauinitiativen
verbindet die Mostbauern hier zu einer feinen Zusammenarbeit! Da Most, des is a köstlichs Nåss,
Sei Hoamstått is an oachers Fåss.
A guada Kölla in der Erd,
Du mei, das is für'n Most wås wert.
Aus dem Gedicht "Die Philosophie über'n Most" von V. Weigl

zu
den 15 Mostschänken
Mostschänken
des Landes
Die besten Mostinitiativen
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