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Was
ein echter Mühlviertler ist, das gibt schon der Duft des Mostes
wieder. Kühle entströmt ihm, resch und herb, aber
immer auch ein Hauch von Frühling. Das ist die jähe
Kraft der Mühlviertler Sonne, die über dem Geschmack
aus rauem böhmischem Wind und Granit (in allen Tönen)
schwebt. Wenig Zeit hat der Mühlviertler Mostbaum zum
Reifen seiner Früchte, aber diese Sommer sind voller
Kraft und der Herbst schenkt ihm beruhigende, goldene Tage.
Der Baum steht auf Granit
Kein Honiglecken war und ist es, auf dem ältesten Gestein
der Erde und auf einer Wetterscheide des Kontinents eine
solche Kulturlandschaft zu erschaffen. Was das romantische
Auge heute so entzückt, haben gut 30 Generationen an
Bauern dem Viertel zwischen Donau und Böhmerwald abgerungen.
Und wie die Hügel in Etappen höher steigen, das
kann man schmecken: Ein Most von der Donau ist ein anderer
als der von der Waldaist! Aber um das zu erkennen, muss man
sich erst einmal „durchbeißen”. (Prost!)
Im Mühlviertel finden Sie auch die besten Mostschänken von
Linz-Urfahr.
Auf
Granit wüsd' beißn -
Ohne dass da d'Zähnt außafoin?
(Und mechast, dass' sogår nu länga
hoidn?)
Nau, daun beiß eini - in an Mühviadla Most.
Då woaßt, wås d' håst: an soichan G'schmå!
(D'Zähnt foin da soundso amoi å.)
Aus "Kraut und Ruam und Viasmbuam" von Vinzenz
Wiesel 
zu
den 39 Mostschänken
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des Landes
Die besten Mostinitiativen
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